Was hat Argentinien mit Sex zu tun?

Erst gestern schrieb ich über “Die 10 schönsten Städte der Welt 2007″. Große Überraschung für mich war auf Platz 2 die argentische Stadt Buenos Aires. Zeit, sich ein bisschen über diese Stadt zu informieren.

Buenos Aires, Argentinien: Gelegen am Rio de la Plata, einer trichterförmigen Mündung der Flüsse Rio Paraná und Rio Uruguay an der Ostküste Südamerikas, ist Buenos Aires das kommerzielle und industrielle Zentrum Argentiniens. Mit seinen ca. 13 Mio. Einwohnern lebt fast ein Drittel der Bevölkerung in bzw. in der Umgebung der Hauptstadt.

Das Satellitenbild sieht auf jeden Fall sehr interessant aus, während die Fotoauswahl bei Panoramio.com eher spärlich ausfällt.

buenos aires

Aus sportlicher und kultureller Sicht hat Buenos Aires neben Diego Armando Maradona und Gabriela Sabatini einen weltberühmten Zoo und botanischen Garten, diverse Museen, das Teatro Colón, eins der größten Opernhäuser der Welt, zu bieten.

Das Teatro Colon (Fotoquelle):

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Und was hat Argentinien nun mit Sex zu tun?

Tango tanzen!

tango tanzen

Fotoquelle

Denn der Ursprung dieses “fantastischen Spieles” liegt in Buenos Aires und Montevideo (Uruguay) von wo aus sich der argentinische Tango seit Ende des 19. Jahrhunderts in die ganze Welt verbreitet hat. Heute gilt Buenos Aires als die Welthauptstadt des Tangos. Jährlich finden hier ein Tangofestival und die Tango-Weltmeisterschaft statt. Die berühmtesten und bekanntesten Tango-Künstler der Stadt treten im Frühjahr auf. Mehr als 70 Konzerte finden an verschiedensten Veranstaltungsorten statt.

Sex der anderen Art – Argentinischer Tango
“Tango ist Sex”, so sagt man und so hört man oder aber frei nach George Bernhard Shaw: “Der Tango ist der vertikale Ausdruck eines horizontalen Verlangens.” Und was steckt hinter diesem “vertikalen Ausdruck”?

Tango ist ein Paartanz, der keiner festen Choreographie folgt. Verschiedene Schrittelemente und Techniken werden in beliebiger Weise miteinander kombiniert. Zwischen der/dem “Führenden” und der/dem “Folgenden” soll es zu einem Dialog kommen: Die Person, die führt, bestimmt Geschwindigkeit, Schritte und Kombinationen. Die Person, die folgt, versucht die Körperimpulse des Partners so zu interpretieren, dass ein schöner Tanzfluss entsteht. Der Führende muss wiederum auf die unterschiedlichen Interpretationsmöglichkeiten des Folgenden flexibel reagieren. Das Kommunikationsmittel innerhalb des Dialoges ist der Körperkontakt der Tanzenden, denn die Impulsübertragung erfolgt nicht über Arme und Hände sondern mit Hilfe des Oberkörpers.

Erinnern wir uns doch einmal an die Tanzszene mit Selma Hayek und Ashley Judd in dem Film “Frida Kahlo“. Welch ein Knistern…

frida

 

 

 





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