Powerbanks – der elektrisierende Begleiter auf Reisen

Powerbanks haben sich in der heutigen Zeit zu einem wichtigen Reiseutensil entwickelt. Egal ob Smartphone, Digitalkamera, Tablet oder GPS Gerät, ohne Stromzufuhr ist jedes Gerät nutzlos. Powerbanks bieten eine gute Alternative, da sie platzsparend im Rucksack oder in der Jackentasche unterzubringen sind und auch designtechnisch dem Benutzer keinen Nachteil bringen. Erhältlich sind diese Geräte in verschiedenen Leistungsstufen, welche in mAh (Milliamperestunden) angegeben werden. Auch in der Anzahl der USB Schnittstellen treten Unterschiede auf und so ist es dem zukünftigen Besitzer selbst überlassen, wie viele Geräte er gleichzeitig unterwegs aufladen möchte. Um ein Gefühl für verschiedene erhältliche Geräte zu entwickeln sollen im Folgenden zwei Geräte, ihre Vor- und Nachteile, vorgestellt werden.

Ich habe derzeit eine von EC Technology mit 22400 mAh, im Folgenden dazu ein paar Infos. Hier im Foto hängt mein iphone und mein Nexus 7 Tablet am Strom.

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Die Powerbank von EC Technology hat eine Ladekapazität von 22400 mAh und ist somit in der Lage ein iPad Mini um die 4-5 Mal aufzuladen, bevor es selbst an die Steckdose muss. Mit ungefähr 13 möglichen Ladungen eines iPhones ist sichergestellt, dass ein Smartphone für jede Reise gerüstet ist. Zum Vergleich, die Jackery Bar erbringt eine Ladekapazität von 6000 mAh und ist somit in der Lage ein iPhone 2-3 Mal aufzuladen. Um über den Ladestand der Powerbank stets informiert zu sein, sind für gewöhnlich LED-Ladeanzeigen in das Gehäuse integriert. Hierbei verfügt das Modell von EC Technology über deren vier und die Jackery Bar über drei, was mathematisch bedeutet, dass der Ladezustand bei allen 25% sowie 33% sichtbar wird. In der Praxis sind beide Varianten sehr gut anwendbar.

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Foto: drei Geräte lassen sich gleichzeitig aufladen!

Als Tipp: Es lohnt sich auf die Genauigkeit der Anzeige zu achten. Tests bescheinigen der Jackery Bar eine hohe Zuverlässigkeit, wo hingegen das Modell von EC Technology Abweichungen vom tatsächlichen Ladezustand aufweist, was in ungeladene Smartphones resultieren kann. Ein weiteres Kriterium in Sachen Flexibilität ist die Zeit, welche das Gerät benötigt, um sich vollständig aufzufüllen. Hierbei benötigt die EC Technology Powerbank 12-15 h, was für eine ihre große Ladekapazität durchaus akzeptabel ist. Trotz allem ist ein Laden über Nacht und im Voraus zu empfehlen. Die Jackery Bar im Vergleich benötigt 3-4 Stunden um 100% Ladestatus zu erreichen, was vor allem der geringeren Leistung zuzuschreiben ist. Beide Modelle besitzen eine Lithium-Ionen Batterie, was dem derzeitigen Standard gerecht wird.

Weiterhin ist die Anzahl der USB-Schnittstellen ein entscheidendes Kriterium. Die Beispielgeräte unterscheiden sich hier in der Anzahl. Dabei sollte sich der Kunde die Frage stellen, wie viele Geräte er auf Reisen tatsächlich bei sich trägt. Entsprechend der Anzahl portabler Geräte ist es ratsam, die Anzahl der USB-Ports festzulegen. Die EC Technology Powerbank besitzt drei Schnittstellen, während es mit der Jackery Bar nur möglich ist, ein Gerät mobil mit Strom zu versorgen.

Komfort und Funktionalität

Auf Reisen kommt es zusätzlich auf Komfort und Funktionalität an. Daher sollte die Powerbank über ein robustes Gehäuse verfügen, möglichst leicht und komprimiert sowie bezüglich Funktionen einfach zu bedienen sein. Hinsichtlich dieser Kriterien weist die EC Technology Powerbank ein funktionales Hartplastikgehäuse mit einem simplen, funktionalen Design auf. Die Farbe des Gerätes kann nach Belieben variiert werden, was in den meisten Fällen gilt. Aufgrund der hohen Ladekapazität ist das Gerät eher schwer (450g) und groß, was die Hosentasche des Besitzers als Transportmöglichkeit ausschließt. Diesen Negativpunkt versucht der Hersteller mit einer integrierten Taschenlampe zu kompensieren, welche vor allem für Campingfreunde oder Wanderer ein nützliches Zubehör darstellen kann. Weiterhin ist es möglich die Powerbank als Verteiler zu nutzen, indem man das Gerät konstant über das mitgelieferte Ladekabel mit Strom versorgt. Der beigelegte Mikro-USB- und iPhone-Anschluss sowie das Ladekabel weisen im Test deutliche Qualitätsmangel auf, was sich auf einer langen Reise durchaus rächen könnte. Im Vergleich ist die Jackery Bar klein und leicht (154 Gramm) und weist mit einem Aluminiumgehäuse eine hohe Robustheit auf. Das Tragen innerhalb einer Hosen- oder Jackentasche ist somit kein Problem. Im Lieferumfang sind Mikro-USB Anschluss und Ladekabel enthalten, welche qualitativ einwandfrei sind. Um Kabelbrüche und als Konsequenz eine fehlende Stromzufuhr zu vermeiden, lohnt es sich beim Kauf auf hochwertige Kabel zu achten.

Als Fazit ist Folgendes festzustellen. Der Kauf einer Powerbank ist an verschiedene Faktoren und Funktionen gebunden, welche vom Käufer individuell evaluiert werden sollten. Hierbei sind Leistung, Gehäuseverarbeitung, Größe, Batterielanglebigkeit, mitgeliefertes Zubehör und Anzahl der USB Ports wichtige Entscheidungsmerkmale. Es ist entscheidend sich folgende Grundfrage zu stellen: „Für welche Zwecke soll die Powerbank genutzt werden?“. Besteht dieser darin, einen Tag in der Großstadt zu überstehen, so würde sich die Jackery Bar mit ihrer geringen Größe und Einfachheit eignen. Die geringe Ladekapazität fällt nicht ins Gewicht, da die heimische Steckdose am Abend wieder erreichbar ist. Liegt der Zweck andererseits darin, mehrtägige Expeditionen ohne Steckdosenzugang überstehen zu wollen, so sollte man den Fokus auf die Ladekapazität legen. Die EC Technology Powerbank weist diese definitiv auf, wobei Taschenlampe und Verteilerfunktion eine hübsche Zugabe darstellen. Am Ende sollte man bei allen Überlegungen eines nicht vergessen: Eine Powerbank muss in ihrem Kern Geräte mobil und zuverlässig mit Strom versorgen können. Wer nun den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht, dem empfehle ich die Seite Powerbanktest.net zu besuchen, die viele aktuelle Powerbanks testet.





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