Okavango Delta in Botswana
- 2. August 2007
- Afrika, Meine Reisen, Südafrika
- 1 Kommentar
Das Okavango Delta in Botswana bereiste ich im Frühjahr 2003. Zuvor waren wir 3 Wochen in Südafrika und Botswana unterwegs. Nachdem wir einen Tag und eine Nacht am Caprivi-Strip in Rundu an der Grenze zu Angola verbrachten, stand das Highlight unserer fünfwöchigen Tour an. Das Okavango Delta.
3 Tage und 3 Nächte sollten wie dort umherziehen. Übernachten in Zelten und sich fortbewegen in Mokoros, ausgehöhlten Baumstämmen der hiesigen Eingeborenen. Und was soll ich sagen – es lohnt sich!
Doch bevor ich mehr erzähle ein bisschen “Theorie” über das Okavango Delta:
Es ist das größte Inlandwassersystem in Afrika. Im Hochland von Angola entsprungen mündet der Cubango River in Namibia und dann weiter in das Delta. In Botswana heisst dieser Fluss dann Okavango.
Während der Überflutung kann sich das Delta auf über 16.000 Quadratkilometer ausdehnen, schrumpft aber auf auf weniger als 9.000 Quadratkilometer während der Trockenzeit. Deshalb reist es sich auch besser genau in dieser Zeit, also zwischen Mai und Oktober. Denn dann halten sich die Tiere an den wenigen Wasserlöchern bzw. am Rand des Deltas aus. Ich war leider im März da, doch Tiere haben wir trotzdem allerhand gesehen.
Okay, hier nun einige Fotos aus meinem “Okavango Delta” Fotoarchiv.

Auch die Einheimische reisen in Mokoros.

So sieht es dann aus, wenn man durch die dünnen Kanäle fährt.

Unterwegs machten wir Stopp an einer richtigen Einheimischen-Siedlung.

Übernachtet haben wir in Zelten. Die roten Tücher waren der Regenschutz, denn immer wieder kam es zum Platzregen, meist nur für 10 Minuten.

Okay, Tiere haben wir auch gesehen. Krokodile, Elefanten und Hippos allerdings nur aus dem Motorboot heraus. Das war auch gut so….


Hippos en masse…


Wüsstet ihr, dass Elefanten fantastische Schwimmer sind?


Und abends gab es dann einen guten Sundowner. Oder einfach nur Wasser, je nachdem.
FAZIT:
Das Okavango Delta ist ein einmaliges Erlebnis. Wenn man Afrika sehen will, dann muss man hier her. Ich habe es nicht bereut. Man ist so nah an der Natur und so fern jeglicher Zivilisation.
Wer sich also vor so einer tour nicht scheut – und auch mal Wasser direkt aus dem Tümpel trinken kann – dem sei ein Abstecher ins Okavango Delat zu empfehlen. Vor allem gibt es hier allerlei Möglichkeiten des Übernachtens – viele Luxuslodges genauso wie geführte Touren per Mokoro und Zelt.
Buchungsmöglichkeiten:
Am besten nicht bei großen Portalen wie Opodo, Expedia etc. buchen, sondern eher bei kleinen Anbietern, die sich auf Afrikatouren spezialisiert haben. Ich habe die Tour damals mit Nomad Tours gemacht. Kostet heute 925 EUR. Doch ich habe mir sagen lassen, dass es bessere Anbieter gibt.
Hier eine kleine Liste:
- RhinoAfrika (hier der Blogdazu)
Wer selbst Erfahrungen gemacht – immer nur her damit!
Diese Weltreise Postings könnten dich auch noch interessieren:
-Die Gnomads in Botswana
-Flugsafari ins Okavango Delta
-Suriname – Im Einbaum durch den Urwald
-Katavi Nationalpark in Tansania
-Die größte Fluglinie der Welt






