Flachlandgorillas im Kongo
- 26. August 2008
- Afrika
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Es gibt gute Nachrichten von den Goriallas: Es wurden 125.000 in Kongo entdeckt. Im Kongo, im Herz der Finsternis. Die Regionen, in der dort die Menschenaffen leben, sind fast unerschlossen, unzugänglich und weitgehend unerforscht. Der Bestand der westlichen Flachlandgorilla hat sich somit verdoppelt.
Doch nun die schlechte Nachricht: Die Hälfte der 634 bekannten Affenarten sind vom Aussterben bedroht. Vor allem wird der Lebensraum in Asien und Südamerika durch die Waldrodung immer kleiner. In Afrika geht das dagegen etwas langsamer. Gleichzeitig nutzen die Baumfäller die Gorilla aber als “Bushmeat” – Fangen und Essen die Tiere. Und das ganz legal von der Regierung her.
Da frage ich mich immer: Was kann man hier im Kleinen tun?
Der WWF hat zum Beispiel eine Spendenaktion gestartet, hier darüber mehr. Dort heisst es:
“Das Paradies der Gorillas – der Regenwald im Kongo-Becken in Zentral afrika – ist nicht mehr sicher. Holzfäller haben Schneisen in den Wald geschlagen. Es sind so viele, dass die verbliebenen Regenwaldstücke wie Inseln in einem Meer von Zerstörung wirken. Braunrote Straßen öffnen den schützenden Wald für Wilderer. Sie sind auf der Suche nach billigem Buschfleisch und jagen alles, was ihnen vor die Flinte kommt. Auch der seltene Gorilla ist eine begehrte Beute.”

Reisen zu den Flachlanggorillas?
Eher bekannt sind ja die Berggorillas in Uganda, Zaire und Ruanda. Diese sind aber durch die militärischen Bewacher eher schwer zu besuchen. Geht auch, aber man zahlt sehr viel. Im Kongo bieten zum Beispiel “Fauna-Reisen” eine 17tägige Tour durch das Kongobecken an. Auch sehr teuer, aber sicherlich ein großes Abenteuer.
Sicherlich ein bewegender Moment die großen Gorilla in freier Wildbahn zu sehen. Ich freue mich schon auf Afrika….

Fotoquelle: WWF
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