Codesharing – was ist das?

Bevor ich im Juli nach Barcelona gefolgen bin, buchte ich meinen Flug bei der Lufthansa, wie fast immer. Doch komischerweise bin ich dann mit Spanair und nicht mit meiner geliebten LH geflogen. Warum?

Codesharing heisst das Wunderwort! Dabei werden Strecken von mehreren Fluglinien unter einer gemeinsamen Flugnummer ausgewiesen. Diese sind nicht zu verwechseln mit den Flughafencodes. ;-)

Heisst: Ich buche LH, fliege dann aber mit Partnern der Star Alliance, z.B. United Airlines, Air Canada oder Swiss. Oder auch Air India, Adria Airways oder Egyptair. Also auch mit Gesellschaften, bei denen ich nicht ein allzu hohes Sicherheitsgefühl habe. Ich habe die Airlines meines vertrauens gebucht muss dann mit einer anderen fliegen: Da bezahlt man gerne mehr als bei der Konkurrenz, fliegt dann aber doch mit denen? Blöd.

Und: Manchmal dauert ein solcher gebuchten Flug auch länger als dirket bei der Konkurrenz. Vor allem Richtung USA: Buche ich Air France von Frankfurt nach Nwe York nonstop, fliegt man eigetnlich über Paris. Von dort geht es aber mit Delta Airlines. Dauer: 12:55 Flugdauer mit Zwischenstopp. Direkt mit Delta geflogen wäre 4 Stunden schneller gewesen.

Abhilfe:

Beim Buchen genau drauf achten – auf Zusatzinfos bei der Flugnummer. Bei der LH sind Flugnummern ab 5000 miest Kooperationsflüge. Beim Klick auf die Flugnummer bekommt man Infos, wer mit welcher Maschine fliegt. Sieht dann so aus:

 

Flüge zwischen Drittländern werden ebenfalls fast immer von Kooperationspartner gefolgen. Swiss in Südamerika? Da verbirgt sich meist ein Partnerunternehmen.

Wenn man einen langen Flug buchen will, sollte man dann auch die genaue Streckenführung mit den Zwischenstopps eroieren.





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