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Yellowstone Nationalpark: Grizzly tötet Touristen

Im Yellowstone-Nationalpark in den USA ist durch ein Bärenangriff ein Wanderer ums Leben gekommen. Das Paar war auf dem Wapiti-Lake-Wanderweg unterwegs, als eine Bärenmutter ihre Jungen verteidigte und den Mann attackierte. Er starb noch vor Ort an den schweren Verletzungen. Andere Touristen hörten die Schreie und alamierten per Telefon die Ranger.

Der 57jährige aus Kalifornien war zusammen mit seiner Frau um 11 Uhr morgens unterwegs, als sie den Bären in einer Entfernung von 30 Meter sahen. Sie entfernten sich von dem Bären, doch dieser lief in deren Richtung und attackierte den Mann. Danach schnappte sich der Bär den Tagesrucksack und ging auf die Frau los. Sie wurde in die Luft gezerrt, der Bär ließ dann aber von ihr ab.

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Es ist das erste Mal seit 25 Jahren dass ein Parkbesucher tödlich von einem Grizzlybären gerissen wurde. Im Jahre 2010 wurde bspw. kein Mensch von einem Bär angegriffen, obwohl die Parkverwaltung dringend zur Achtsamkeit warnt.

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Foto: Bär im Münchener Hellabrunn

Der Yellowstone Nationalpark ist einer der schönsten beliebtesten Parks in den USA. Seit 1978 ist er Unesco-Weltkulturerbe, da er für seine geothermischen Quellen wie Geysire und Schlammtöpfe bekannt ist. Wanderer haben über 2000 Kilometer Wanderwege zur Auswahl, in elf Ortschaften gibt es Übernachtungsmöglichkeiten in Hotels und Hütten.

Mindestens 2.8 Mio. Besucher zählt der Park jährlich, 4500 Arbeiten sind im Park beschäftigt. 2010 waren es sogar 3.64 Millionen Personen.

Quelle: Offizielle Webseite

Tags: Aktuelles Geschehen