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Unterwegs auf der legendären Route 66

Als Easy Rider oder mit dem Auto die Mutter aller Straßen befahren: Diesen Traum hegen viele passionierte Motorradfahrer und Weltenbummler. Die Route 66 von Chicago nach Santa Monica fasziniert seit Anfang des letzten Jahrhunderts Globetrotter aus aller Herren Länder. Der berühmte Kult-Roadmovie „Easy Rider“ setzte dem Freiheitsgefühl, für das der 4000 Kilometer lange Highway wie keine andere Verkehrsverbindung in den USA steht, ein cineastisches Denkmal.

Wer die legendäre Route mit dem Motorrad, Auto oder Wohnmobil bereist, begibt sich mit Sicherheit auf eine außergewöhnliche USA Rundreise mit historischem Hintergrund. Seit 1926 verbindet die Strecke nicht nur Ost und West, sondern auch den armen Süden mit dem reichen Westen. Der Route folgend, suchten viele verarmte Farmer und Landarbeiter aus Oklahoma und Texas ihr Heil im „Go West“. Das reiche Kalifornien versprach in den 30er Jahren durch seine riesigen Obstplantagen ein besseres Leben, später in den 50er und 60er Jahren lockte die boomende Flugzeug- und Rüstungsindustrie die Menschen an. Im Laufe der Jahre verlor die Route 66 zwar an verkehrsstrategischem Wert, gewann jedoch an mythischer Verklärung. Heute suchen auf dem Highway keine verarmten Umsiedler den amerikanischen Traum und die große Freiheit, sondern Touristen. Für sie manifestiert sich der Mythos bis heute in Souvenirläden, nostalgischen Motels oder Museen.

Route66

Auch, wenn die Route 66 die große Freiheit verheißt, sollte der Trip im Vorfeld geplant werden. Als Erstes ist natürlich an die Dokumente zu denken, die man für die Einreise in die USA benötigt. Im Rahmen des Visa-Waiver-Programms sind das ein gültiger Reisepass sowie die elektronische Einreiseerlaubnis, die spätestens 72 Stunden vor Abreise online beantragt werden muss. Weiterhin sollte geklärt sein, ob eher in Motels oder Unterkünften mit höherem Standard übernachtet werden soll – das gilt natürlich insbesondere, wenn man in einer Gruppe unterwegs ist. Welche Stopps für Besichtigungen oder Ruhetage möchte man einlegen, soll der Trip eher authentisch mit Essen im Diner oder luxuriöser gestaltet sein? Möchte man mit dem eigenen Motorrad fahren und nicht mit einer Mietmaschine, ist rechtzeitig eine Spedition mit dem Transport zu beauftragen.

Bargeld nimmt man am besten eher weniger mit und organisiert vor Ort Nachschub aus dem Geldautomaten. Im Übrigen genießen Kreditkarten eine breite Akzeptanz. Mit PayPal lassen sich außerdem problemlos Auslandsüberweisungen tätigen. Unbedingt ins Reisegepäck gehört auch ein Adapter für die amerikanischen Steckdosen, die vor Ort nur schwer erhältlich sind. Ansonsten erhält man viele Dinge wie zum Beispiel Markenkleidung in den USA günstiger, so dass es sich eventuell lohnt, hier eher wenig mitzunehmen.

Bildquelle: Wikipedia

Tags: Nordamerika