Welt & Reise & Nachrichten

News von und für Globetrotter

Welt & Reise & Nachrichten header image 2

Im Wohnmobil durch Kanadas Osten

Dies ist ein Gastbericht. Wir danken für die nützlichen Schilderungen.

Fünf Tage im Wohnmobil durch Kanada – ein Traum. Ich startete mit meinen Kindern in Québec, wo man Wohnmobile mieten kann. Als erstes haben wir das Aquarium besucht, das nur einen Katzensprung von der Pont du Québec entfernt ist. Meine Kinder waren begeistert von den Robben, Walrossen und Polarbären. Als die Pfleger mit einigen Robben eine Show vorführten, bei der sie durch Ringe flogen und Salti in der Luft schlugen, leuchteten ihre Augen und selbst ich erwischte mich dabei, wie mein Mund offen stand.

wohnmobil

Nachmittags fuhren wir in den Abenteuerpark Megaparc des Galeries de la capitale. Die Kinder fuhren Karussell und ich begnügte mich mit Zuckerwatte. Abends fuhren wir nach Montréal. Zuerst hatte ich befürchtet, dass die Kinder sich langweilen und mich andauernd terrorisieren werden. Dem war aber nicht so. Die Landschaft Kanadas faszinierte sie so, dass sie die meiste Zeit aus dem Fenster starrten. Wenn es mal draußen nicht so spektakulär aussah, schliefen sie oder spielten miteinander.

Als nächstes hielten wir in Montréal. Dort ließen wir uns im Planetarium die Sterne erklären. Obwohl die Führung extra für Kinder war, konnte auch ich eine Menge lernen. Am Nachmittag schlenderten wir durch die herrlichen Parks und Grünflächen der Stadt. In Montréals Innenstadt entdeckten wir einen Süßwarenladen, der Schokolade in ungewöhnlichen Formen verkaufte. Mit braun verklebten Zähnen und 300 Gramm Schokolade mehr im Bauch stapften wir zum Wohnmobil.

Am nächsten Morgen machten wir uns auf die Reise nach Ottawa. Die Fahrt dorthin dauerte nur etwas mehr als drei Stunden. Wir stoppten am Dow’s Lake und besuchten das Landwirtschaftsmuseum. Die Kinder konnten Pferde und Kühe streicheln und dabei zuschauen, wie Butter produziert wird. Zudem zeigte ihnen ein Bauer, wie sie früher die Felder bestellt haben. Mittags stiegen wir in den Lady-Dive-Amphibus. Dieser ist Boot und Bus in einem. Das bedeutet, wir fuhren sowohl über die Seen Ottawas als auch über die Straßen – der Wahnsinn. Die Kinder konnte ich nach der Tour kaum aus dem Bus herausbekommen. Noch Am Nachmittag begaben wir uns wieder auf die Reise Im Wohnmobil durch Kanada. Unser Nachtlager schlugen wir in Kingston auf, wo wir auch den nächsten Tag verbrachten.

Im Kanu über den Ontario See
Gleich morgens stiegen wir in ein Kanu und paddelten über den Ontario-See. Wir hatten großes Glück mit dem Wetter, denn die ganze Zeit schien die Sonne. Die Kinder wollten nicht so Recht paddeln, daher schipperten wir ziellos über das Wasser und sonnten uns. Nach dem Mittagessen gingen wir in das Hockeymuseum. Meine beiden Sprösslinge lieben diesen Sport und waren begeistert von den Fotos, Schlägern und kleinen Filmen.

Unsern letzten Halt machten wir in Toronto. Wir kletterten auf den Canada National Tower und überblickten aus über 500 Metern Höhe, die ganze Stadt – ein unvergesslicher Ausblick. Später zogen wir zur Air Combat Zone, wo die Kinder Hubschrauber aus nächster Nähe bestaunen konnten und uns ein Flugsimulator zeigte, wie es im Cockpit eines Piloten aussieht. Leider endete am Abend unsere kurze Wohnmobilreise durch Kanada – es war sicherlich nicht die letzte.

Tags: Nordamerika