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Das Ende der Space Shuttles

Space ShuttleNeuseeland ist von Deutschland aus das ziemlich entfernteste Land. Noch weiter reisen die Insassen der NASA-Spaceshuttle. Doch dieses – durchaus teure Vergnügen nimmt heute ein Ende. Die „Atlantis“ beendet heute die Ära der Spaceshuttles.

Durch den letzten Start der Atlantis wurde noch einmal die internationle Raumbasis ISS versorgt, zukünftig werden dies kostengünstigere russischen Raketen übernehmen. Zurück kommt dafür ein riesiger Frachtcontainer mit defekten Geräte und Weltraummüll.

1981 war es die „Columbia“, die das erste Mal in den Weltraum stieg, 22 Jahre später gab es sie nicht mehr. Sie verglühte 2003 beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre. Es ging zwischenzeitlich weiter mit der „Challenger“, der „Discovery“ und der „Endeauvour“. Alles uns geläufige Namen von Weltraumschiffen, dem Traum der Weitreisenden.

Die Challenger verunglückte schon 1986 nur 80 Sekunden nach dem Start. Nun sollen die drei verbliebenden Raumschiffe in amerikanishce Museen wandern: Man kann dann also die Discovery, Atlantis und Endeauvour hautnah bestaunen. Ein Pilgern zu den „heiligen“ Raumschiffen wird erwartet.

Die ISS, an der mittlerweile insgesamt 15 Nationen mitarbeiten und die auch schon von den beiden deutschen Astronauten Thomas Reiter und Hans Schlegel besucht wurden, wird bis 2020 um die Erde fliegen. Dazu benötigt sie nur neunzig Minuten. In dieser Zeit wird geforscht, ausgewertet und der Einfluss der Schwerelosigkeit auf Pflanzen und den menschlichen Körper erforscht.

Wahrscheinlich wird es nie soweit sein, dass Weltraumtouristen in den Genuß der ISS kommen. Doch dazu stehen schon andere Projekte wie das Spaceshuttle von Virgin-Gründer Richard Branson in den Startlöchern.

Doch vorher wird heute noch einmal die „Atlantis“ in Cape Canaveral der Erde entgegenschweben.

Bild: Die letzte Crew der „Atlantis“ (Quelle: Nasa)

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Tags: News