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Beim falschen Online-Ticket haftet der Reisende

Schon seit Jahren kann man seine Bahnfahrkarte bequem im Internet buchen. Verbindung raussuchen, Daten eingeben, buchen, ausdrucken. Das geht einfach und schnell. Doch ein Gerichtsurteil zeigt nun, dass man selbst als Buchender aufpassen muß, dass man keine Fehler macht. Ansonsten hat man das Nachsehen. Der Reisende könne nämlich nicht bei einem eigenen Fehler die Bahn oder den Reiseveranstalter verklagen (AG München, Az.: 222 C 10201/10).

bahnfahrkarte

Denn wie so oft kann die Usability einer Webseite – quasi ob eine Webseite einfach zu benutzen ist oder nicht – dem Reisenden ein Strich durch die Rechnung machen. In diesem Fall erhält man nach der Buchung bei der Bahn.de-Webseite am Ende des Bestellprozesses die Seite „Auftrag – Detailansicht“. Das ist die Auftragsbestätigung, aber kein Online-Ticket. Wer diese Seite nun ausdruckt und dem Schaffner zeigt, der hat das Nachsehen, es ist kein echtes Ticket. Denn ein kleiner Button fordert zum Druck des Bahntickets auf.

Die Richter entschieden nun, dass dieser Button für den Fahrgast leicht erkennbar war.

Also aufpassen bei der nächsten Bahnbuchung!

Tags: Internet & www · Urlaub buchen