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Aschewolke im Anflug

Eine Aschewolke des isländischen Vulkans Grímsvötn könnte in Deutschland für viele Flugausfälle sorgen. Das teilte die Europäische Flugsicherheitsbehörde Eurocontrol in Brüssel mit. Hunderte, wenn nicht sogar tausende flüge könnten innerhalb Europas ausfallen. Fraglich ist, wie die einzelnen Länder ein Flugverbot angehen. Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) fordert nun einheitliche Absprachen innerhalb der EU.

In Nordeuropa sowie in England und Schottland sitzen schon tausende Reisende auf den Flugplätzen fest. Am Mittwochmorgen wird es voraussichtlich Flugverbote in Norddeutschland geben. Zuerst sollen die Flughäfen in Hamburg und Bremen gesperrt werden, danach müsse man die Situation weiter beobachten.

Eyjafjallajökull

Foto: Eyjafjallajökull auf Island vor einem Jahr

Ein Sprecher des Deutschen Wetterdiensts (DWD) in Offenbach sagte, dass die Wolke gegen 2 Uhr nachts Deutschlands erreicht haben werde. Dann greift die deutsche Regel, dass bei einem Messwert von zwei Milligramm oder mehr ein grundsätzliches Flugverbot ausgesprochen wird. Schäden an den Flugzeuge würde man dann nämlich nicht mehr ausschließen können.

Doch so schlimm wie vor knapp einem Jahr, als der Vulkan Eyjafjallajökull aus Island ausgebrochen war und den gesamten Flugverkehr für mehrere Tage ausfallen ließ, solle es nicht kommen.

Tags: Aktuelles Geschehen