- 28. September 2008
- Afrika, Ägypten
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Wer den Kinofilm "Der englische Patient" im Kino oder auf DVD gesehen hat, der kennt die Gegend im Süden des Gilf Kebir Plateau im Dreiländereck von Ägypten, Sudan und Libyen. Genau dort wurde letzte Woche eine Wüstensafari mit 19 Personen entführt.
Schon von weitem waren die Jeeps zu sehen, nur, dass sie Maschinengewehre montiert hatten, das konnte man nicht sehen. So war es beim Schweizer Archäologen Philipp Moore. Er wurde zehn Tage lang festgehalten und in den Nordsudan verschleppt.
Eigentlich ist Ägypten ein sicheres Land geworden: Mehrere Millionen EUR steckt die Regierung in die Sicherung der Touristen - Metalldetektoren an den Sehenswürdigkeiten oder begleitete Bus-Konvois sind das Tagesgeschäft.
Doch warum begeben sich immer mehr Touristen in unsichere Gebiete wie in das "Gilf Kebir"? Der stark zunehmende Tourismus hat dort wohl auch Gangster hingelockt, die sonst woanders zu finden waren.
Wüstensafari in der Gilf Kebir
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