Südafrika

Südafrika Reise 2012

Kapstadt & alles über Süd Afrika


Die „Big Five“

Ein Afrikaaufenthalt bedeutet neben schönen Stränden, einer eventuellen Kilimanjarobesteigung oder einem Besuch der schönsten Stadt Afrikas selbstverständlich auch Safari. Und somit stellt ein Afrikaurlaub wegen der einzigartigen afrikanischen Tierwelt ein Schmankerl der besonderen Art dar.
Den längsten und vermutlich staksigsten Tieren der Welt beim Trinken zuschauen, einer friedlich grasenden Zebraherde die Streifen zählen, die unterschiedlichsten Geweihe bewundern, Geparden erspähen und einem Nilpferd in den Rachen schauen – das ist Afrika, das ist Safari.

Aber ein Highlight einer jeden Safari sind neben den eben werwähnten Tieren die so genannten „Big Five“, die „Großen Fünf“. Zu den „Big Five“ zählen die fünf Tiere, die wegen ihrer edlen Hörner bzw. ihrer Stoßzähne oder aufgrund ihrer Gefahr bei Jägern sehr beliebt oder gefürchtet waren. Auch heute faszinieren diese Tiere aufgrund ihrer Größe und Kraft.

Der Löwe:
Der Löwe kann in den Nationalparks des südlichen Afrikas sehr leicht gesichtet werden. Ca. fünf Weibchen leben in einem Rudel und werden vom König der Tiere, dem stolzen Mähnenträger, der bis zu 260 kg wiegt, angeführt. Innerhalb des Rudels herrscht eine strenge Hierarchie. Die Jagd übernehme die Weibchen, der Rudelsführer hat beim Essen aber das Vorrecht. Ist die Beute knapp, kommt der Nachwuchs zu kurz. Es können bis zu 80% der Nachkömmlinge verhungern.

Löwe im Krüger Nationalpark

 

Der Elefant:
Der afrikanische Elefant ist das größte Landsäugetier und lebt in einer stabilen Sozialgruppe. Diese Herden werden von der ältesten Elefantenkuh, der Leitkuh, angeführt. Erwachsene Bullen bilden Junggesellengruppen oder bleiben Einzelgänger. Da Elefanten durchschnittlich ca. 65 Liter Wasser am Tag trinken, können Sie häufig am Wasserloch entdeckt werden.

Elefant im Krüger Nationalpark

Der Büffel:
Das Markenzeichen des Büffels ist das Horn in Form eines geschwungenen „W’s“. Die Rekordhornmessung liegt bei 1,29 m. Büffel leben in Herden aus bis zu 500 meist friedlichen Mitgliedern. Oft kann man jedoch einzelne Bullen entdecken, diese sind dann gerne aggressiv. Da sie nach dem Motto „Angriff ist die beste Verteidigung“ leben, gilt der Büffel als das gefährlichste Tier Afrikas.

Büffel im Krüger Nationalpark

 

Der Leopard:
Diese wunderschöne, kräftige Katze mit ihrem gepunkteten Fell ist ein Einzelgänger und lebt verborgen. Deshalb ist der Leopard nicht leicht ausfindig zu machen. Der Leopard verbringt fast den ganzen Tag in seinem Versteck. Meist schläft er auf einem Baum, hier versteckt er auch seine Beute, und jagt in der Nacht.

Leopard im Krüger Nationalpark

 

Das Nashorn:
Das Spitzmaulnashorn mit seiner charakteristisch triangulären Oberlippe kann nur selten gesichtet werden. Es ist deutlich aggressiver als sein Verwandter mit dem breiten Maul. Das Breitmaulnashorn ist häufiger vertreten, friedlicher und größer als das Spitzmaulnashorn.

Breitmaulnashorn im Krüger Nationalpark