Südafrika

Südafrika Reise 2012

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Der Krüger Nationalpark

Der Krüger Nationalpark im Nordosten Südafrikas umfasst eine Gesamtfläche von 20.000 Quadratkilometern, was in etwa der Größe Israels entspricht. Heute bietet der Park 147 Säugetierarten, 507 Vogel-, 336 Baum-, 114 Reptilien-, 49 Fisch- und 34 Amphibienarten ein Zuhause.

Paul Krüger Gate im Krüger Park

Ende des 19. Jahrhunderts war durch willkürliches Jagen ein Großteil des Wildbestandes ausgerottet. Um die Tiere zu schützen, wurden zwei Wildreservate zu Wildschutzgebieten erklärt. 1926 wurden diese zusammengelegt und der Krüger Nationalpark war geboren.
Neben dem Tierschutz hatte die Gründung des Parks leider die Zwangsumsiedlung vieler Menschen zur Folge. Heute schafft der Park zahlreiche Arbeitsplätze und bringt Geld in die Region.

Die Tierdichte im Krüger Nationalpark ist nicht annähernd so hoch wie z.B. in den Nationalparks Ostafrikas. Es kann also gut eine Stunde Fahrt vergehen, in der lediglich ein paar Antilopen die Straße überqueren. Planen Sie deshalb mehrere Tage für die Erkundung des Nationalparks ein und bringen Sie Geduld mit! Auf Safari braucht man Muße und Glück! Mit ein bisschen von beidem sehen Sie im Krüger Nationalpark die „Big Five“ und natürlich zahlreiche weitere wilde afrikanische Tiere.

Tipps und Tricks:

  • Sehr gute Ausgangspunkte für den Krüger Nationalpark sind die Städte Johannesburg, ca. 4 Autostunden entfernt und Nelspruit, ca. eine Stunde Fahrt vom Park entfernt.
  • Hier können Sie sich ausgezeichnet mit Getränken und Nahrungsmitteln für Ihren Aufenthalt im Park eindecken, da in den Shops und Restaurants Touristenpreise verlangt werden.
  • Der Park kann über zahlreiche Tore befahren werden.
  • Im Park können Sie mit Ihrem eigenen Auto auf Safari gehen, die Straßen sind entweder geteert oder aus Sand. Es ist kein Geländewagen nötig. Die Strecken sind bestens ausgeschildert.
  • Im Park befinden sich zahlreiche Camps, die wie kleine Dörfer ausgestattet sind: Shops, Restaurants, Tankstellen, Campingplätze und Lodges warten auf Sie.
  • Sie können in Hütten übernachten, Zelte mieten oder ihr eigenes Zelt aufstellen. Der Preis pro Zeltplatzmit eigenem Zelt lag im Herbst 2009 bei ca.15 €.
  • Es empfiehlt sich die Übernachtungen besonders in den Ferienzeiten vorzubuchen.
  • Die Camps bieten Bushwalks, Sonnenaufgangs- und Sonnenuntergangstouren an. Diese können vor Ort gebucht werden.
  • Im Park bezahlen Sie ihre Übernachtungsgebühren plus eine täglich anfallende „conservationfee“. Diese betrug im Herbst 2009 umgerechnet etwa 16 € pro Person.
  • An der Rezeption eines jeden Camps befinden sich Tafeln, auf diesen sind markiert wo welche Tiere gesichtet wurden.
  • Da der Park sehr groß ist, sollten Sie Ihre Reise vorher planen.
  • Legen Sie keine allzu großen Strecken zurück. Langsames Fahren und häufigere Tierbeobachtungen sind interessanter.
  • Die beste Zeit für Tierbeobachtungen ist früh morgens und abends.
  • Sind Sie vorsichtig mit Ihrem Essen. Paviane und Affen sind gefährliche und schnelle Diebe. Verstauen Sie alles in Ihrem Auto.

Landschaft im Krüger Nationapark