Hawaii – Eine Reise nach Hawaii

4 Wochen auf Hawai in den USA


Hawaii Mietwagen

Alle großen Autovermieter wie Hertz, Budget, National oder Alamo haben auf den Hauptinseln Hawais ihre Niederlassungen direkt am Flughafen. Achten Sie bei den Ausgängen der Airports auf die Schilder „Car Rentals“. Dort warten dann die Shuttlebusse der jeweiligen Vermieter. Diese Shuttles erkennt man an den Farben und Logos der jeweiligen Firmen.

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Die Autos und die Vermietstationen liegen meist in unmittelbarer Entfernung an den Flugplätzen. Dort checkt man ein, erhält nochmals die Vertragsbedingungen auf deutsch und kann sich meist ein Fahrzeug der jeweiligen Klasse selbst aussuchen.

Wir waren auf den drei Inseln Big Island, Maui und Kauai und hatten uns bei Alamo über den deutschen Anbieter Holiday Autos einen Wagen gemietet. Auf Big Island und Maui einen 4Wheel Drive, auf Kaui – der kleinsten Insel – nur die kleinste Kategorie. Die Fahrzeugen hatten wir vorab bei Holiday Autos in Deutschland gebucht, um auch deutsche Bedingungen und Versicherungen zu erhalten.

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Tipps zum Mieten eines Autos auf Hawai:

– Buchen Sie schon von zu Hause aus. Das ist stressfreier als vor Ort auf die Suche zu gehen.

– Überlegen sie sich, welche Klasse sie fahren möchte. Umso größer, umso teurer und normalerweise steigen dann auch die Spritkosten an. Die kleinste Wagengruppe „Subcompact“ entspricht in etwa einem Opel Corsa. Der Convertible ist dagegen ein Cabrio (auf Hawai sieht man massenweise Ford Mustang fahren) und der 4WheelDrive ein Geländewagen (meist Jeep Wrangler, siehe Foto). Achten sie darauf, dass die kleineren Wagen kaum einen Kofferraum besitzen.

– Buchen Sie nur bei einem großen Vermieter – nur hier ist garantiert, dass sie ein Shuttlebus am Flughafen abholt und sie bei einer Panne auch sofortigen Ersatz erhalten.

– Wenn möglich geben sie nur einen Fahrer an – jeder weitere Fahrer kostet extra.

– Achten sie darauf, welche Strassen sie auf den HAwaiinseln nicht befahren dürfen. Die „Saddle Road“ auf Big Island im Vulkan-Nationalpark darf z.B. nicht gefahren werden, ebenso unbefestigte Wege nicht.

– Ein deutscher Führerschein reicht, ein internationaler Führerschein ist auf Hawai nicht erforderlich.

– Bei Alamo gibt man das Auto mit leerem Tank ab – das ist komisch und man muss genau haushalten, damit man nicht zuviel im Tank lässt. Denn eine Rückerstattung gibt es nicht.

Ein paar Tipps fürs Autofahren auf Hawaii

– „Drive with Aloha“ ist die Devise. Hier wird kaum überholt, es wird nicht gedrängelt und auch nicht gehupt.

– Achten sie unbedingt auf die Geschwindigkeiten. Man sieht sehr wenig Verkehrspolizei, dennoch kann es vorkommen, dass sie wegen zuschnell fahrens geblitzt werden können.

– Schnallen Sie sich an. Es kostet bis zu 500 USD wenn sie unangeschnallt fahren. An allen Highways stehen alle paar Kilometer Warnhinweise.

– Die meisten Verkehrsregeln aus Deutschland gelten auch auf Hawai. Doch einiges weicht ab: Man darf auch rechts überholen, an roten Ampeln darf man nach einem kurzen Stopp auch rechts abbiegen.

– Tanken: Tanken ist billig und funktioniert meist folgendermaßen. Benzin heisst „gas“ und die meisten Mietwagen auf Hawai tanken „Unleaded“. Man rechnet in Galonen ab – eine Galone sind 3,78 Liter. Die meisten Tankstellen verlangen eine Vorabbezahlung (Prepaid), bevor man tanken darf. Man wählt den Betrag und die Säule im Kassierhaus oder bezahlt per Kreditkarte am Automaten. Zum Tanken führt man den jeweiligen Tankrüssel in den Tankstutzen und muss dann meist noch einen Hebel umlegen.

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Hier zur besseren Orientierung noch die wichtigsten Maßeinheiten:

– 1 Meile (mile) sind 1,609 Kilometer

– 1 Gallone (gallon) sind 3,787 Liter

Geschwindigkeiten

Die Tachos bieten meist eine doppelte Skala an in Meilen und Kilometer. Hier trotzdem noch die entsprechende Umrechnung von Miles per hours in km/h:

10 mph – 16 km/h

20 – 32

25 – 40

30 – 48

40 – 65

50 – 80

55 – 89

Besonderheiten amerikanischer Autos
Amerikanische Autos sind meist größer als unsere Deutschen und weisen einige andere Ausstattungsmerkmale auf. Hier eine kleine Zusammenfassung mit der englischen Begrifflichkeit:

– Manche piepsen bis man angeschnallt sind.

– Mit der Zündung geht automatisch Licht oder Radio an.

– Cruise Control – das ist der Tempomat, der die Geschwindigkeit hält ohne dass man den Fuß auf dem Gaspedal hält.

– Kaffeebecherhalter: gibt es viele in den amerikanischen Autos, da Essen und Trinken Gang und Gebe sind.

– Klimaautomatik: Hat eigentlich jedes Auto, verbraucht im Betrieb aber Sprit.

Automatik fahren

Die meisten Mietwagen auf Hawai und den USA werden mit Automatik gefahren. Das ist denkbar einfach, man muss also nicht noch einmal zur Fahrschule 😉

– Das Wichtigste: Man benötigt nur den rechten Fuß, eine Kupplung gibt es nicht.

– Beim Starten auf die Bremse.

– Alle Stellungen: P wie Parken, N wir neutral (Leerlauf), D wie Drive (Vorwärtsfahren), R wie rückwärts.

– Der Schlüssel lässt sich im Normalfall nur abziehen, wenn der Schalter auf „P“ steht.

– Die Stellungen 1 und 2 (manchmal auch 3), benutzt man bei Bergabfahrten, damit der Wagen durch die Motorbremse bremst.