Hawaii – Eine Reise nach Hawaii

4 Wochen auf Hawai in den USA


Hawaii Hotels

Bekanntlich kann Hawaii ein sehr teures und luxuriöses Urlaubsziel sein und so sind den Hotelpreisen nach oben keine Grenzen gesetzt. Zimmerpreise reichen somit bis zu $ 5000. Laut Lonely Planet beginnen die Hotelpreise für einfachere Zimmer bei ca. $ 100 die Nacht.

Reist ihr jedoch als Backpacker durch die Lande, dann könnt ihr euch auf folgende Gepflogenheiten einstellen: Ein Zimmer im Dorm liegt bei $ 20 bis 25 und ein Zweibettzimmer mit Dusche und Toilette auf dem Flur bei $ 65 bis 75. Allerdings dürft ihr keine allzu großen Erwartungen haben. Die Zimmer und Bäder sind meist recht klein und nur „einigermaßen“ sauber. Teils sind eine kompett ausgestattete Gemeinschaftsküche, Waschmaschinen und manchmal sogar kostenloses W-Lan vorhanden.

Camping:
Nun aber zu den Campingplätzen, auf denen wir fast ausschließlich waren. Es wird unterschieden zwischen County-, National- uns State Parks.

Kosten: In State- und County Parks kostet die Nacht pro Person $ 5, National Parks sind umsonst.

Facilities: Erwarten se nix! Schmuddelig und oft total heruntergekommen und mit europäischem oder australischem Standard nicht zu vergleichen. Die Duschen sind oft unter freiem Himmel und warmes Wasser ist nur dann vorhanden, wenn die Sonne vorher die Leitungen erhitzt hat.

Permit: Zeltet man in National Parks, braucht man keine Erlaubnis. Hier gilt die Regel „first come, first serve“, so z.B. auf dem Namakanipaio Campground und dem Kulanaokuaiki Campground im Volcanoes National Park.
Der Namakanipaio Campground ist sehr empfehlenswert. Großer Zeltplatz, Waschbecken und Toiletten vor Ort und auf Wunsch kann man im Volcano House gegenüber dem Volcanoes National Park Information Centre für $ 2-3 den Schlüssel für die warmen Duschen erhalten. Der Kulanaokuaiki Campground hat lediglich Plumpsklos zu bieten, Wasser muss man selbst mitbringen.
Für den Spencer Beach Park braucht man auf jeden Fall eine Erlaubnis, welche beim Department of Parks and Recreation in Hilo Mo-Fr von 7:45-4:30 erhältlich ist.
Auf allen anderen Zeltplätzen wird die Sache mit der Permit wohl nicht so ernst genommen. Im Mahukona wird anscheinend nie überprüft, ob man in Besitz einer Erlaubnis ist und am Ho’okena Beach erhält man sie ganz einfach vor Ort.

Location: Viele Zeltplätze sind an wunderschönen Plätzen, oft direkt am Strand und unter Bäumen gelegen. Zum Frühstück wird man gerne von Delphinen oder Walen begrüßt und zum Abendessen kann man romantisch in Richtung Sonnenuntergang schauen.
Allerdings meist abgelegen und komplett ohne die Möglichkeit Nahrung oder Getränke vor Ort zu kaufen. Also vorher im Supermarkt einkaufen und an eine Kühlbox denken. Günstige sind aus Styropor z.B. bei Walmarkt (Big Island) erhältlich.
Wetter: Wer auf Hawaii zelten möchte, muss im Norden und Osten der Inseln stets mit viel Regen rechnen, denn dies sind die Schlechtwetterseiten. Süden und Westen hingegen sind sehr sonnig und heiß. Rechnet mit sehr niedrigen Temperaturen im Vulcano National Park und im Haleakala National Park. Diese sind sehr hoch gelegen und somit sind ein warmer Schlafsack sowie warme Klamotten ein Muss.