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Bolivien Reise

Backpacking in Bolivien


Transportmittel in Bolivien

Bolivien gehört zu den ärmsten Ländern der Erde, ist aus landschaftlicher Sicht ein absoluter Traum, zu bereisen eine kleine Herausforderung und dennoch ist eine Reise in den Andenstaat absolut lohnenswert.

Für Touristen stehen in Bolivien folgende Transportmittel zu günstigen Preisen zur Verfügung:

  • Inlandsflüge wie z. B. von La Paz nach Rurrenabaque in den Dschungel , die allerdings oftmals aufgrund starker Regenfälle im Dschungel Verspätung haben oder ausfallen.
  • Eine Eisenbahnlinie führt nach Uyuni . Den Zug zu nehmen anstelle einer Tour mit dem Geländewagen zu buchen, wird empfohlen, da geplatzte Reifen hier wohl keine Seltenheit sind. (Unsere Tour mit dem Geländewagen war trotzdem klasse.)

    Eisenbahnlinie in Bolivien

    Reifenpanne in Bolivien

  • Taxis für kurze Fahrten. Fragen Sie am besten vorher in Ihrem Hostel / Hotel nach, wie viel eine Fahrt zu ihrem gewünschten Ziel kosten darf und handeln Sie den Preis mit dem Taxifahrer vorher aus.
  • Kleinbusse, die ursprünglich für ca. 11 Personen ausgelegt sind. Eine Fahrt kann sehr interessant aber auch beengend sein, denn die Busse werden meistens restlos überladen und es kann gut sein, dass Sie ein Kind auf dem Schoß haben und sich ein anderes hinter ihnen übergibt.
  • Bolivien verfügt über ein gut ausgebautes Überlandbussystem. Wenn Sie nachts Höhenpässe überqueren, dann nehmen Sie am besten ihren Schlafsack mit in den Bus. Auf manchen Straßenabschnitten müssen Sie mit geplatzten Reifen und Reifenwechseln rechnen.

Reifenpanne in Bolivien

Achtung:
Die Überlandbusse in Bolivien entsprechen keinem Standard und viele Straßen sind aufgrund ihrer Beschaffenheit wie Schlaglöcher, Sand und Steine, eng und steil sehr gefährlich.
So schrieb am 08. Januar 2010 die „Allgemeine Zeitung“ von Namibia wie folgt:
“ Bei einem schweren Busunfall sind in Bolivien mindestens 22 Menschen ums Leben gekommen und etwa 30 weitere verletzt worden. Das Fahrzeug hatte Probleme mit der Kupplung und den Bremsen, zitierte die Zeitung „La Razón“ gestern Überlebe. Unter dem zunehmenden Angstgeschrei der Passagiere sei der Bus einen abschüssigen Straßenabschnitt zwischen Cochabamba und La Paz hinuntergerast, schließlich mit einem Auto zusammengestoßen und in eine 70 Meter tiefe Schlucht gestürzt. Dort landete das Wrack in einem Fluss. (…) Helfer brauchten mehrere Stunden, um an den entlegenen Unfallort zu gelangen. Viele der Opfer wurden mit Privatautos abtransportiert und starben erst auf dem Weg ins Krankenhaus.“
Vergessen Sie also nicht, Ihre Schutzengel vorher zu aktivieren!