Argentinien Reise

Patagonien & Steaks in Argentinien


Feuerland – am Ende der Welt

Die argentinische Stadt Ushuaia gilt als die südlichste Stadt der Welt, Hauptstadt der Provinz „Tierra del Fuego“ (=Feuerland) und zählt mir ca. 53.000 Einwohnern zu den Größten im Süden. Gleichzeitig zählt die Stadt als Hauptstadt der Antarktis und der südlichen atlantischen Inseln.

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Hier ist eigentlich nicht viel zu sehen: Der Hafen, von dem die Expeditionen in die Antarktis starten, der Nationalpark Tierra del Fuego und das nahe gelegene Skigebiet „Aerosilla y Glacier Martial“ gehören zu den Sehenswürdigkeiten.

Ushuaia bezeichnet sich gerne selbst als das „Ende der Welt“:

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Am Hafen von Ushuaia

Hier starten in der Zeit von Oktober bis Ende März die Expeditionen und Kreuzfahrtschiffe in die Antarktis. Die Touren, die meist zwischen 7 und 11 Tage dauern, können bis zu 5.000 EUR kosten und sind meist schon Monate im voraus ausgebucht. Doch lokale Anbieter gewähren kräftige Rabatte bei Buchung vor Ort zu Last-Minute Preisen.

Halbtagesausflüge zu den nahe liegenden Robben- und Seelöwenkolonien sind dagegen das ganze Jahr über möglich. Die Pinguine sind allerdings nur bis März zu sehen.

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Das Wetter und Klima in Ushuaia

Egal zu welcher Jahreszeit – das Wetter in Ushuaia ändert sich ständig, selbst an ein und demselben Tag. Im Hochsommer, der im Januar ist, ist es bis zu 18 Stunden hell bei einer Temperatur von bis zu 10 Grad Celsius.

Im Winter, also Juli und August ist es dagegen bei Temperaturen um den Gefrierpunkt nur 7 bis 8 Stunden hell. Die stärksten Winde herrschen zwischen August und Januar.

Packen Sie also genügend Sachen ein, Regenjacke nicht zu vergessen. Als wir im April 2009 dort waren, schien die Sonne – und kalt was es auch nicht.

Foto: Schöne Wetter im April in Ushuaia.

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Tierra del Fuego Nationalpark

Ein schöner Tagesausflug von Ushuaia ist der Besuch des Nationalparks „Tierra del Fuego“. Hier kann man auf einigen Wanderwegen die Schönheit Feuerlands entdecken. Nur knapp 7 Kilometer von Ushuaia entfernt findet man den Nationalpark.

Zur Geschichte des Nationalparks

Der Nationalpark wurde 1960 eröffnet und trennt Argentinien von Chile. Zum Gebiet gehören die 63.000 Hektar, die im äüßersten Süden der Anden liegen. Schon vor 10.000 Jahren kamen hier die ersten Siedler, die sich schnell an das harte Klima anpassten. Sie ernährten sich vorwiegend von Meeresfrüchten, Fisch, Robbenfleisch und allerlei Grünzeug. Erst die europäischen Siedler von 1880 veranlassten das heimische Volk zu verschwinden. Denn denn die Fremden brachten Epidimien und Krankheiten mit, die die Einheimischen nicht überlebten.

Hier einige Fotos, die vor allem am „Coastaltrail“ entstanden.

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Das südlichste Postamt der Welt liegt ebenfalls im Nationalpark:

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