ecuador

Afrika Reise

Reise durch Kenia, Tansania, Namibia & Botswana


Highlights Namibias

Namibia, das einzige Land dieser Erde, das über zwei Wüsten verfügt, ist mit einer Fläche von 824 292 Quadratkilometern zweieinhalbmal so groß wie Deutschland und bietet nur zwei Millionen Menschen eine Heimat. Die einstige deutsche Kolonie grenzt an den Atlantik, im Süden an das Nachbarland Südafrika, im Osten an Botswana und im Norden an Angola und Sambia.

Ein Muss eines jeden Namibiabesuches sind die Sanddünen von Sossusvlei. Die Dünen sind nicht nur die ältesten der Welt sondern mit 325 Metern auch die höchsten. Dank des Windes ändert sich die Form der Dünen permanent. Die Dünen von Sossusvlei sind Teil des Namib-Naukluft Parkes, der mit etwa 50.000 Quadratkilometern das größte Wildschutzgebiet Afrikas und das viertgrößte der Welt ist. Wer das Dünenspektakel und bei Sonnenauf- und Sonnenuntergang in einem faszinierenden Licht erleben will, muss entweder im Park auf dem teuersten Campingplatz Namibias zelten oder sich in der Luxus-Lodge einquartieren. Eine weitere Möglichkeit, die Dünen mit den ersten Sonnenstrahlen zu bestaunen, bietet der „Ort“ Sesriem. Wer die Dünen von oben sehen will, dem empfehlen wir einen Rundflug über Sossusvlei, allerdings von Swakupmund aus gebucht.

Sanddünen von Sossusvlei

Im Norden des Landes liegt der weltberühmte Etosha Nationalpark mit der bekannten Etosha-Pfanne. Mit 22.270 Quadratkilometern ist er halb so groß wie die Schweiz und der größte Nationalpark Namibias. Aufgrund der Größe ist es ratsam, etwa fünf Tage im Park einzuplanen. Im Park gibt es nur drei Camps, der westliche Teil des Parks ist nicht zugänglich.

Etosha Nationalpark

Die Städte Windhoek, Swakopmund und Lüderitz wurden ganz klar durch die Kolonialzeit und von den Namibianern mit deutschen Wurzeln geprägt. Deutsche Atmosphäre und deutschen Stil finden Sie in der Architektur sowie in den zahlreichen Cafes, die Kaffee und leckeren Kuchen anbieten.

Lüderitz

Wenige Kilometer östlich vor der Hafenstadt Lüderitz liegt die Geisterstadt Kolmanskop. 1955 wurde die Stadt von ihren Einwohnern verlassen, da sich der Diamentenabbau nicht mehr lohnte. Also wehen heute nur noch die Geister der einstigen Einwohner und der Sand durch die Häuser, die langsam vor sich hin rotten. Interessant anzusehen. Es gibt Führungen in deutscher und englischer Sprache. Sie werden eine alte Kegelbahn, den Kühlraum der Metzgerei aus 1910 und vieles mehr bestaunen können. Mehr Fotos von Kolmanskop.

Geisterstadt Kolmanskop

Bei Twyfelfontein im Damaraland können Sie die größte Freiluftgalerie der Welt besuchen, die 2007 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Über 6000 Jahre alte Felsmalereien und -gravuren von den Sans können wir bestaunt werden. Außerdem leben in dieser Region die Wüstenelefanten, die sich an die harten Bedingungen der Wüste angepasst haben. Weniger beeindruckend in dieser Gegend sind die Orgelflöten und der „Burned mountain“.

Twyfelfontein im Damaraland

Wer viel Zeit hat, der kann einen Stopp in Spitzkoppe und am Brandberg einlegen. Vor allem Spitzkoppe begeistert durch seine Form. An beiden Bergen können Sie mit Guide Felsmalereien besichtigen.

IMG 1134

Im Süden des Landes ist der drittgrößte Canyon der Welt zu finden. Mit einer Länge von 160 Metern und einer Breite von 27 Kilometern bietet der Fish River Canyon an den Hauptaussichtspunkten in der Nähe von Hobas einen spektakulären Blick in die bis zu 549 Meter tiefen Schluchten. Dort beginnt auch der 86 km lange Wanderweg durch den Canyon bis nach Ai-Ais. Dort wartet zur Entspannung nicht nur auf den Wandersmann eine feine Wellnessoase. Mitten in der Wüste liegen neben einem schön Campingplatz am Flussbett heiße Quellen vom Feinsten. Eintritt frei.

Fish River Canyon