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Afrika Reise

Reise durch Kenia, Tansania, Namibia & Botswana


Die Serengeti

Wenn man an Safari denkt, denkt man unweigerlich an die Serengeti. Diese liegt in Tansania und nicht, wie die meisten denken, in Kenia. Berühmt wurde die Serengeti durch die Videoaufnahmen und Reportagen des Deutschen Bernhard Grzimek und seinem Sohn Michael. „Serengheti darf nicht sterben“ hieß es damals. Noch heute findet man diesen Spruch im Hauptquartier der Ranger in der Serengeti gut sichtbar angebracht.

Serengeti

Und es ist genau so. Die Serengeti darf wirklich nicht sterben! Wir waren im Rahmen einer Serengeti Safari für drei Tage in der Serengeti und haben jeden Tag genossen und soviele Tiere gesehen, wir konnten uns nicht sattsehen. Als wäre die Zeit stehengeblieben, wurden die Filmausschnitte aus dem Fernsehen wahrhaftig: Die Löwen brüllen, die Herden von Gnus grasen friedlich mit den Zebras und die Nilpferde tummeln sich im Hippopool.

Was man zu Gesicht bekommt:

  • Wenn man zur richtigen Zeit da ist, die Millionen Tiere (Gnus, Zebras etc.) auf den großen Ebenen im Süden (Details siehe unten).
  • Eine große Raubkatzendichte: Wir haben an einem Nachmittag drei Leoparden, zwei Geparden und etliche Löwengruppen gesehen.
  • Es gibt im Nordwesten eine Zone mit vielen Giraffen.
  • Am Grumeti River gibt es einige Hippopools, in denen sich teilweise bis zu 100 Hippos tummeln. Ebenso sieht man hier Krokodile.
  • Einige Herden der großen afrikanischen Büffel, die ebenfalls zu den Big Five gehören.
  • Das Nashorn gibt es nur noch sehr selten, somit sieht man evtl. nicht die Big Five.
  • Einige Herden von Elefanten.
  • Viele Aasgeier und Hyänen, die anderen das Futter wegschnappen.
  • Eine Menge Gazellen und Antilopenherden.

Hier eine kleine Auswahl unserer Bilder. Mehr gibt’s bei uns im Afrika Blog:

Serengeti Fotos

Serengeti Fotos

Serengeti Fotos

Serengeti Fotos

Unsere Lodge:

Wir übernachteten in der Mbalageti Lodge im Westen der Serengeti. Zunächst dachten wir, sie sei etwas weit weg vom Schuß. Es stellte sich aber heraus, dass dies die richtige Wahl war. Exklusiver Service, schöne Zelte und super Essen. Den Swimmingpool haben wir aber aus Zeitmangel nicht benützt. Außerdem waren Anfang Oktober schon wieder zahlreiche Gnu- und Zebraherden zurück aus der Masai Mara und tummelten sich somit direkt vor unserer Haustür.

Mbalageti Lodge Serengeti

Mbalageti Lodge Serengeti

Mbalageti Lodge Serengeti

Unsere Tipps zur Serengeti:

  • Mindestens drei Tage hinfahren. Entgegen allen Unkenrufen sieht man auch während der Trockenzeit massenweise wilde Tiere.
  • Weniger Parks sind manchmal mehr! Lieber mal etwas länger in einem Park bleiben.
  • Wenn man nicht im Zelt, sondern in einer Lodge übernachtet: Bier und Wein selbst mitbringen, das ist alles sehr teuer.
  • Wer keine Zeit hat, nimmt das Flugzeug. Wer Zeit hat, nimmt den Jeep im Rahmen einer Safari von Arusha aus.
  • Bringen Sie USD mit, aber lassen sie sich diese nicht stehlen!

Weitere Infos über die Serengeti:

  • Der Park ist 14.763 Quadratkilometer groß.
  • Die Tierdichte ist am größten zwischen Dezember und Juni, dann sind auf den großen Ebenen im Süden mehr als eine Million Gnus, Zebras und Antilopen.
  • Um die große Tierwanderung zu sehen, muss man genau auf die Zeit achten: Von Dezember bis April sind die Tiere im Süden des Parks, dann ziehen sie langsam Richtung Norden. In dieser Zeit übernachtet man am besten in den Camps rund um Seronera im Südosten des Parks.
  • Zwischen Mai und Juli überquert der große Tierwanderung dann den Grumeti River.
  • Eintritt kostet 50 USD pro Person, das ist meist im Tourpreis der Safari enthalten.
  • Unter der Adresse www.serengeti.org kann man Camps und Hostels vorbuchen, sollte man eine Tour selbst organisieren wollen.
  • Eine Ballonfahrt in der Serengeti kann man vor Ort buchen, kostet derzeit 500 USD.