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Afrika Reise

Reise durch Kenia, Tansania, Namibia & Botswana


Der Etosha Nationalpark

Der Etosha Nationalpark zählt zu den schönsten Naturschutzgebieten der Welt und gilt als Hauptattraktion Namibias. Jährlich machen sich ca. 200.000 Besucher auf den Weg in den Park.

Der Etosha Nationalpark liegt im Norden des Landes Namiba, westlich des Caprivi Strips und wurde 1907 gegründet. Der Park umfasst eine Fläche von 22.912 Quadratkilometern und ist somit halb so groß wie die Schweiz. Allerdings ist nur der östliche Teil des Parks für Besucher zugänglich. Der westliche Teil ist nur mit lizenzierten namibianischen Tourunternehmern zu befahren. Etosha bedeutet „Großer Weißer Platz“ und bietet allen wilden afrikanischen Tieren ein Zuhause.

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Im Park gibt es drei staatliche Camps: Okaukuejo im Westen, Halali im Zentrum und Namutoni im Osten. Die Camps bieten Übernachtungsmöglichkeiten auf dem Campingplatz und in Bungalows. Zudem sind Restaurants, Shops und vor allem flutlichtbeleuchtete Wasserlöcher vorhanden. Neben der bekannten Etosha-Lehmpfanne, sind die Wasserlöcher ein besonderes Markenzeichen des Parks. Denn in der Trockenzeit kann man vor allem dort zahlreichen wilden Tieren und der von ihnen gefolgten Hierarchie beim Trinken zuschauen. Die Trockenzeit ist folglich ist die beste Reisezeit für den Etosha Nationalpark und reicht von Anfang Juni bis Ende September.

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Die berühmte Etosha-Pfanne ist 110 km lang und an ihrer breitesten Stelle 60 km breit, sie bedeckt ca. ein Viertel der Gesamtfläche des Parks. Die Pfanne ist meist trocken und kann am Etosha Lookout begangen werden. Wenn sie in der Regenzeit Wasser hält, dann verwandelt sich ihre Farbe von grau in rosa, denn zahlreiche Flamingos kommen zu Besuch, um dort zu brüten.

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Das Verlassen des Autos außerhalb der Camps ist streng verboten. Trotzdem kam es in den letzten Jahren zu Überfällen von wilden Tieren auf unvorsichtige Touristen. Nicht zuletzt am Wasserloch in Okaukuejo. Ein deutscher Tourist ist bei der Tierbeobachtung in der Nacht eingeschlafen und wurde von einem Löwenpaar, das die Schutzmauer überwinden konnte, getötet.

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Geeignete Ausgangsstädte in den Etosha Park, um sich mit Nahrungsmitteln und Wasser einzudecken, sind im Norden die Stadt Tsuneb und im Süden Outjo. Beide Städte führen über eine Teerstraße in etwa einer Stunde zum Park. Wer nicht im Park übernachten möchte, dem stehen zahlreiche Lodges und ein paar Camps außerhalb des Parks zur Verfügung. Die Öffnungszeiten sind von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Die Eintrittsgebühr in den Park betrug im Januar 2010 pro Tag ca. 7 € pro Person und ca. 1 € für das Auto.

Foto: Das Namutoni Fort und Camp

Namutoni Etosha